In einem PDF-Paket sind mehrere Dateien – die in verschiedenen Formaten aus verschiedenen Anwendungsprogrammen vorliegen können – als konvertierte Version in einer integrierten PDF-Einheit gebündelt. Die Originaldateien bleiben mit ihren spezifischen Eigenschaften erhalten, obwohl sie zu einem Teil der PDF-Paketdatei werden. Jede Komponentendatei kann unabhängig von den übrigen Komponentendateien im PDF-Paket geöffnet, gelesen, bearbeitet und formatiert werden.
Sie können PDF-Pakete mit dem Assistenten für das Zusammenführen von Dateien erstellen und dabei über das Fenster „Erste Schritte“, die Tasks-Werkzeugleiste oder den Befehl „Datei“ > „Dateien zusammenführen“ beginnen. Unter Windows lassen sich PDF-Pakete mit Acrobat PDFMaker in Outlook und Lotus Notes erstellen, wenn Sie E-Mail-Nachrichten in PDF konvertieren oder PDF-E-Mail-Archive migrieren, die in einer älteren Version von Acrobat erstellt wurden.
Abhängig von der jeweiligen Situation bieten PDF-Pakete im Vergleich zum Zusammenführen mehrerer Dateien in ein klassisches PDF-Dokument verschiedene Vorteile:
Sie können Komponentendokumente problemlos hinzufügen oder entfernen, ohne dazu alle Seiten aus der entsprechenden Datei suchen und auswählen zu müssen.
Die Komponentendateien werden nicht in separaten Fenstern geöffnet; Sie können den Inhalt also schnell überfliegen und Änderungen vornehmen, ohne Ihre Arbeit für Eingaben in mehreren Dialogfeldern zum Öffnen und Speichern unterbrechen zu müssen. Wenn Sie einmal „Datei“ > „Speichern“ wählen, werden die Änderungen in allen Komponenten des PDF-Pakets gespeichert.
Sie können einzelne PDF-Dokumente innerhalb des PDF-Pakets bearbeiten, ohne die anderen PDF-Komponenten zu verändern. Wenn Sie etwa die Seitennummerierung in einem bestimmten PDF-Dokument ändern, eine digitale Unterschrift einfügen oder neue Sicherheitseinstellungen festlegen, werden die Änderungen nur auf das eine Dokument angewendet, nicht auf die übrigen Komponenten. Komponenten können auch umbenannt werden.
Da es sich bei dem PDF-Paket um eine Einzeldatei handelt, können Sie es schnell und einfach an andere Benutzer übermitteln und sicher sein, dass alle Komponenten die Empfänger erreichen.
Die PDF-Komponenten in einem PDF-Paket sind unter verschiedenen Kategorien aufgeführt, die Sie ergänzen, löschen, ausblenden und benutzerdefiniert anpassen können. Zum Sortieren der Liste klicken Sie einfach auf den Namen der Kategorie.
Wenn Sie im Menü „Datei“ den Befehl „Drucken“ wählen, können Sie wahlweise das aktuell geöffnete Dokument, alle Dokumente im PDF-Paket oder mehrere in der PDF-Paketliste ausgewählte Komponentendokumente drucken.
Im Fenster „Erweiterte Suche“ können Sie wahlweise das aktuell geöffnete Dokument, alle Dokumente im PDF-Paket oder mehrere in der PDF-Paketliste ausgewählte Komponentendokumente durchsuchen.
Sie können Dateien, die nicht als PDF vorliegen, einem vorhandenen PDF-Paket hinzufügen, ohne sie zuvor in PDF zu konvertieren. Das einfache Ziehen der Datei vom Desktop bzw. Schreibtisch oder aus dem Microsoft-Explorer bzw. Finder auf die Liste der Komponenten im geöffneten PDF-Paket genügt. Dateien anderer Formate bieten allerdings nicht alle Vorteile, die Ihnen bei PDF-Dokumenten im Paket zur Verfügung stehen.
Die Quelldateien – auch bereits vorhandene PDF-Dateien – werden bei der Erstellung eines PDF-Pakets nicht verändert. Änderungen, die Sie an den PDF-Dokumenten innerhalb des PDF-Pakets vornehmen, wirken sich nicht auf die Originaldateien aus, mit denen Sie das PDF-Paket erstellt haben. Sie können ein PDF-Paket auf Ihrem Computer oder im Netzwerk beliebig verschieben, ohne Komponenten aus dem Paket herauszulösen oder zu verlieren.
Sie können dieselbe Originaldatei in mehrere PDF-Pakete einbeziehen oder konvertieren.
PDF-Pakete unterliegen zwei Einschränkungen: Sie können nicht mit einem der speziellen Assistenten überprüft werden und lassen sich auch nicht im Rahmen eines Datenerfassungsvorgangs versenden.