Richtlinien für das Erstellen von PostScript-Dateien

Wenn Sie die Erstellung von PDFs mit Hilfe von Distiller-Parametern oder pdfmark-Operatoren besser steuern möchten, erstellen Sie zuerst eine PostScript-Datei und konvertieren diese anschließend in ein PDF-Dokument. Weitere Informationen finden Sie auf der Adobe-Website in den Handbüchern „Acrobat Distiller Parameters“ und „pdfmark Reference Manual“ im Abschnitt „PDF Creation APIs“ der „Acrobat SDK documentation“ (nur Englisch).

In Ausgangsanwendungen wie Adobe InDesign verwenden Sie den Befehl „Drucken“ zusammen mit dem Adobe PDF-Drucker, um eine Datei in das PostScript-Format zu konvertieren. Das Dialogfeld „Drucken“ sieht ggf. von Anwendung zu Anwendung unterschiedlich aus. Anleitungen zum Erstellen einer PostScript-Datei in einer bestimmten Anwendung finden Sie in der Dokumentation zu dieser Anwendung.

Beachten Sie die folgenden Richtlinien, wenn Sie PostScript-Dateien erstellen:

  • Verwenden Sie wenn möglich PostScript Level 3. Dann können Sie auch komplexe PostScript-Funktionen einsetzen.

  • Verwenden Sie den Adobe PDF-Drucker als PostScript-Drucker.

  • (Windows) Senden Sie die im Dokument verwendeten Schriften.

  • Weisen Sie der PostScript-Datei den Namen des Originaldokuments zu, allerdings mit der Erweiterung „.ps“. (Manche Anwendungen verwenden an Stelle von „.ps“ die Erweiterung „.prn“.)

  • Verwenden Sie Farben und benutzerdefinierte Seitenformate, die in der PPD-Datei von Acrobat Distiller 8.0 verfügbar sind. Andere PPD-Dateien können im PDF-Dokument möglicherweise zu ungeeigneten Farben, Schriften oder Seitenformaten führen.

  • Senden Sie PostScript-Dateien als 8-Bit-Binärdaten, wenn Sie FTP zum Übertragen der Dateien zwischen Computern verwenden (vor allem bei unterschiedlichen Plattformen), um eine Umwandlung von Zeilenvorschüben in Wagenrückläufe und umgekehrt zu vermeiden.