Das Dialogfeld „Adobe PDF-Einstellungen“ in Acrobat Distiller enthält Teilfenster mit Optionen, die Sie auswählen können, um die PDF-Ausgabe anzupassen.
Optionen im Teilfenster „Allgemein“Verwenden Sie dieses Fenster, um für die Dateikompatibilität und andere Datei- und Geräteeinstellungen eine Version von Acrobat zu wählen. (Das Fenster unterscheidet sich zwischen Windows und Mac OS.)
Legt die Kompatibilitätsstufe für die PDF-Datei fest. Verwenden Sie die aktuellste Version (in diesem Fall 1.7), um über die neuesten Funktionen zu verfügen. Wenn Sie PDF-Dateien erstellen, die an ein großes Publikum verteilt werden sollen, wählen Sie frühere Versionen. Hierdurch wird sichergestellt, dass alle Benutzer die Dokumente anzeigen und drucken können.
Hiermit werden Strukturinformationen (wie Lesezeichen, Ein-/Ausgabehilfe und nicht komprimierbare Objekte) komprimiert. Diese Informationen sind in Acrobat 5.0 oder Reader 5.0 weder sichtbar noch verwendbar. Bei Auswahl von „Nur Tags“ werden Strukturinformationen komprimiert, bei Auswahl von „Aus“ wird keine Komprimierung angewandt.
Dreht Seiten automatisch entsprechend der Richtung des Textes.
Dreht alle Seiten entsprechend der Ausrichtung des größten Teils des Textes im Dokument.
Dreht die einzelnen Seiten entsprechend der Ausrichtung des Textes auf dieser Seite.
Seiten werden nicht gedreht.
Gibt an, ob die PDF-Datei mit linkem oder rechtem Bund angezeigt wird. Durch die Einstellung „Bund“ wird die Darstellung von Seiten im Anzeigemodus „Zwei Seiten, fortlaufend“ und die Anzeige von nebeneinander liegenden Miniaturen beeinflusst.
Verwenden Sie diese Option für PostScript-Dateien, um Auflösungen entsprechend dem verwendeten Drucker zu emulieren. Die gültigen Werte reichen von 72 bis 4000 (dpi). Verwenden Sie die Standardeinstellung, sofern Sie das PDF-Dokument nicht auf einem bestimmten Drucker drucken möchten, während die Auflösung, die in der ursprünglichen PostScript-Datei definiert wurde, emuliert wird.
Legt fest, welche Seiten in das PDF-Format konvertiert werden sollen.
Bettet eine Miniatur für jede Seite in der PDF-Datei ein, wodurch die Dateigröße zunimmt. Deaktivieren Sie diese Einstellung, wenn Benutzer von Acrobat ab Version 5.0 die PDF-Dokumente anzeigen und drucken. Diese Versionen erzeugen die Miniaturen dynamisch, wenn Sie auf das Teilfenster „Seiten“ eines PDF-Dokuments klicken.
Strukturiert die Datei so um, dass ein schnellerer Zugriff (für seitenweises Herunterladen oder Byte-Serving) von einem Webserver möglich wird. Durch diese Option werden Text und Vektorgrafiken komprimiert, wobei die Komprimierungsauswahl im Fenster „Bilder“ überschrieben wird.
Gibt das zu verwendende Seitenformat an, wenn keines in der Originaldatei festgelegt wurde. EPS-Dateien geben eine Begrenzungsrahmengröße, jedoch kein Seitenformat an.
Optionen im Teilfenster „Bilder“Die Einstellungen im Teilfenster „Bilder“ legen die Komprimierung und Neuberechnung für Farb-, Graustufen- und Schwarzweißbilder fest. Sie sollten nach Möglichkeit mit diesen Einstellungen experimentieren, bis Sie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Dateigröße und Bildqualität gefunden haben.
Die Auflösungseinstellung für Farb- und Graustufenbilder sollte das 1,5- bis 2-fache der Rasterweite betragen, mit der die Datei gedruckt wird. Die Auflösung für Schwarzweißbilder sollte der des Ausgabegeräts entsprechen. Wenn Sie jedoch ein Schwarzweißbild mit einer Auflösung von über 1500 dpi speichern, wird zwar die Datei größer, die Bildqualität jedoch nicht erkennbar besser. Bilder, die vergrößert werden (z. B. Karten), erfordern möglicherweise eine höhere Auflösung.
Die folgende Tabelle enthält gängige Druckertypen und deren Auflösung in dpi (Punkte pro Zoll), die Standardrasterweite in lpi (Zeilen pro Zoll) und eine Auflösung für die Neuberechnung von Bildern in ppi (Pixel pro Zoll). Bei einer Ausgabe auf einem 600-dpi-Laserdrucker würden Sie beispielsweise 170 für die Auflösung eingeben, bei der Bilder neu berechnet werden.
|
Druckerauflösung |
Standardmäßige Rasterweite |
Bildauflösung |
|---|---|---|
|
300 dpi (Laserdrucker) |
60 lpi |
120 ppi |
|
600 dpi (Laserdrucker) |
85 lpi |
170 ppi |
|
1200 dpi (Belichter) |
120 lpi |
240 ppi |
|
2400 dpi (Belichter) |
150 lpi |
300 ppi |
Reduziert Bildauflösungen, die den Wert im Feld „für Auflösungen über“ überschreiten, auf den Wert der Auflösung des Ausgabegeräts, indem mehrere Pixel eines Musterbereichs im Bild zu einem größeren Pixel zusammengefügt werden.
Berechnet den Durchschnitt der Pixel in einem Musterbereich und ersetzt den gesamten Bereich durch die durchschnittliche Pixelfarbe in der festgelegten Auflösung.
Ersetzt einen ganzen Bereich mit einem Pixel aus dem Musterbereich in der angegebenen Auflösung. Die Konvertierungszeit verkürzt sich im Vergleich zur Neuberechnung, die Bilder sind jedoch weniger weich und kontinuierlich.
Verwendet (anders als bei der durchschnittlichen Neuberechnung) einen gewichteten Durchschnitt anstelle eines einfachen Durchschnitts, um die Pixelfarbe zu ermitteln. Diese Methode ist zwar die langsamste, erzielt jedoch auch die weichsten Farbabstufungen.
Wendet bei Farb-, Graustufen- und Schwarzweißbildern eine Komprimierung an. Legen Sie für Farb- und Graustufenbilder zudem die Bildqualität fest.
Mit dieser Option können Sie Zacken in Schwarzweißbildern glätten. Wählen Sie 2-Bit, 4-Bit oder 8-Bit, um 4, 16 oder 256 Graustufen festzulegen. (Das Glätten kann bewirken, dass kleine Schriften oder dünne Linien verschwommen erscheinen.)
Öffnet das Dialogfeld „Richtlinien für Bilder“, in dem Sie Verarbeitungseinstellungen für Farb-, Graustufen- und Schwarzweißbilder festlegen können, bei denen die Auflösung geringer als von Ihnen angegeben ist. Geben Sie für jeden Bildtyp einen Wert für die Auflösung ein. Wählen Sie anschließend „Ignorieren“, „Warnen und weiter“ oder „Auftrag abbrechen“.
Optionen im Teilfenster „Schriften“
Die Schriftoptionen geben an, welche Schriften in eine PDF-Datei eingebettet werden und ob eine Untergruppe der im PDF-Dokument verwendeten Zeichen eingebettet werden soll. Sie können OpenType-, TrueType- und Type 1-Schriften einbetten. Vor Schriften mit Lizenzeinschränkungen steht ein Schloss-Symbol
. Wenn Sie eine Schrift mit einer Lizenzbeschränkung auswählen, wird eine Erläuterung der Beschränkung im Dialogfeld mit den Adobe PDF-Optionen angezeigt.
Bettet alle in der Datei verwendeten Schriften ein. Eine Einbettung der Schriften ist für die PDF/X-Kompatibilität erforderlich.
Es werden alle OpenType-Schriften in der Datei eingebettet. Die Informationen zu den Open Type-Schriften werden beibehalten, um ein erweitertes Raster-Layout zu ermöglichen. Diese Option steht nur zur Verfügung, wenn im Menü „Kompatibilität“ im Fenster „Allgemein“ „Acrobat 7.0 (PDF 1.6)“ oder „Acrobat 8.0 (PDF 1.7)“ ausgewählt wurde.
Legt einen Prozentsatz als Schwellenwert fest, ab dem nur eine Untergruppe der Schriften eingebettet wird. Wenn Sie zum Beispiel einen Schwellenwert von 35 % angeben und weniger als 35 % der Zeichen verwendet werden, bettet Distiller nur diese Zeichen ein.
Legt fest, wie Distiller reagieren soll, wenn beim Verarbeiten einer Datei eine einzubettende Schrift nicht gefunden wird.
Damit nur bestimmte Schriften eingebettet werden, müssen Sie diese in die Liste „Immer einbetten“ verschieben. Achten Sie darauf, dass das Kontrollkästchen „Alle Schriften einbetten“ deaktiviert ist.
Nehmen Sie Schriften, die nicht eingebettet werden sollen, in diese Liste auf. Wählen Sie ggf. im Dropdown-Menü einen anderen Schriftordner (Schriftquelle) aus, damit die Schrift in der Liste angezeigt wird.
Wenn sich die gewünschte Schrift in keinem Schriftordner befindet, klicken Sie auf „Name hinzufügen“, geben den Namen der Schrift ein, wählen „Immer einbetten“ bzw. „Nie einbetten“ und klicken auf „Hinzufügen“.
Entfernt eine Schrift aus der Liste „Immer einbetten“ bzw. „Nie einbetten“. Die Schrift wird dabei jedoch nicht aus dem System entfernt, es wird lediglich die Referenz aus der Liste gelöscht.
Optionen im Teilfenster „Farbe“Unabhängig davon, ob Sie Farbmanagement-Informationen in der PostScript-Datei verwenden, ob Sie Distiller CSF-Dateien verwenden oder benutzerdefinierte Einstellungen festlegen, werden alle Farbmanagement-Informationen für Distiller im Abschnitt „Farbe“ des Dialogfelds „Adobe PDF-Einstellungen“ festgelegt.
Listet Farbeinstellungen, einschließlich der in Grafikanwendungen verwendeten Einstellungen, auf. Bei Auswahl der Option „Ohne“ können Sie die Einstellungen unter „Farbmanagement-Richtlinien“ und „Arbeitsfarbräume“ bearbeiten.
Gibt an, wie Distiller nicht verwaltete Farben in einer PostScript-Datei konvertiert, wenn Sie keine Distiller-Farbeinstellungsdatei verwenden. Dieses Menü ist verfügbar, wenn im Menü „Einstellungsdatei“ die Option „Ohne“ aktiviert wurde.
Wenn Sie diese Option wählen, bleiben geräteabhängige Farben unverändert und geräteunabhängige Farben als möglichst genaue Entsprechungen erhalten. Diese Option eignet sich für Druckereien, die Geräte kalibriert und mit diesen Informationen die Farben in der Datei festgelegt haben und die ausschließlich auf ihren eigenen kalibrierten Geräten drucken.
Versieht Farbobjekte mit ICC-Profil mit Tags und kalibriert Farben, so dass sie in PDF-Dokumenten, die mit Acrobat ab Version 4.0 (PDF 1.3) kompatibel sind, geräteunabhängig sind. Konvertiert geräteabhängige Farbräume von Bildern (RGB, Graustufen und CMYK) in PDF-Dokumenten, die mit Acrobat 3.0 (PDF 1.2) kompatibel sind, in geräteunabhängige Farbräume (CalRGB, CalGray und LAB).
Versieht ICC-Profile nur in Bildern mit Tags (jedoch nicht in Text oder Vektorobjekten). Auf diese Weise treten bei schwarzem Text keine Farbverschiebungen auf, wenn PDF-Dokumente, die mit Acrobat 4.0 (PDF 1.3) kompatibel sind, konvertiert werden. Konvertiert geräteabhängige Farbräume von Bildern (RGB, Graustufen und CMYK) in PDF-Dokumenten, die mit Acrobat 3.0 (PDF 1.2) kompatibel sind, in geräteunabhängige Farbräume (CalRGB, CalGray und LAB).
Kalibriert Farbe und macht sie geräteunabhängig. Konvertiert in PDF-Dokumenten, die mit Acrobat ab Version 4.0 (PDF 1.3) kompatibel sind, CMYK- und RGB-Bilder in sRGB. Konvertiert in PDF-Dokumenten, die mit Acrobat 3.0 (PDF 1.2) kompatibel sind, CMYK- und RGB-Bilder in kalibriertes RGB (CalRGB). Bei PDF-Dokumenten empfohlen, die auf dem Bildschirm oder auf Druckern mit geringer Auflösung verwendet werden.
Die Farbräume werden gemäß den unter „Arbeitsfarbräume“ festgelegten Optionen in „DeviceGray“ oder „DeviceCMYK“ konvertiert. Sie müssen alle Arbeitsfarbräume angeben.
Wählen Sie eine Methode für die Zuordnung von Farben in Farbräumen aus. Das Ergebnis der jeweiligen Methode hängt von den Profilen der Farbräume ab. Manche Profile erzeugen beispielsweise mit unterschiedlichen Methoden dieselben Ergebnisse.
Acrobat nutzt vier Wiedergabemethoden (fotografisch, Sättigung, relativ farbmetrisch und absolut farbmetrisch) der anderen Creative Suite-Anwendungen. Eine Beschreibung dieser Wiedergabemethoden finden Sie im Abschnitt Informationen zu Renderprioritäten.
Darüber hinaus verfügt Acrobat über die Wiedergabemethode „Beibehalten“. Diese gibt an, dass die Methode auf dem Ausgabegerät und nicht im PDF-Dokument festgelegt wird. Viele Ausgabegeräte verwenden „Relativ farbmetrisch“.
Wählen Sie bei allen Einstellungen für die Farbmanagement-Richtlinie - außer bei „Farbe nicht ändern“ - einen Arbeitsfarbraum, um festzulegen, welche ICC-Profile zum Definieren und Kalibrieren der Graustufen-, RGB- und CMYK-Farbräume in konvertierten PDF-Dateien verwendet werden. Weitere Informationen zu Arbeitsfarbräumen finden Sie im Abschnitt Informationen zu Arbeitsfarbräumen.
Wählen Sie ein Profil, um den Farbraum der Graustufenbilder in Dateien zu definieren. Das ICC-Standardprofil für Graustufenbilder ist „Dot Gain 20%“. Wählen Sie „Ohne“, damit Graustufenbilder nicht konvertiert werden.
Wählen Sie ein Profil, um den Farbraum der RGB-Bilder in Dateien zu definieren. Die Standardeinstellung „sRGB IEC61966-2.1“ wird von vielen Ausgabegeräten erkannt. Wählen Sie „Ohne“, damit RGB-Bilder nicht konvertiert werden.
Wählen Sie ein Profil, um den Farbraum der CMYK-Bilder in Dateien zu definieren. Die Standardeinstellung ist „U.S. Web Coated (SWOP) v2“. Wählen Sie „Ohne“, damit CMYK-Bilder nicht konvertiert werden.
Sie können (z. B. von Ihrer Druckerei bereitgestellte) ICC-Profile hinzufügen, indem Sie sie im Ordner „ICCProfiles“ des Common-Ordners, im Ordner „Windows/System/Color“ (Windows) bzw. im Ordner „System Folder/ColorSync“ (Mac OS) ablegen.Bei Auswahl dieser Option werden geräteunabhängige CMYK-Werte als geräteabhängig (DeviceCMYK) behandelt, geräteunabhängige Farbräume werden übergangen und PDF/X-1a-Dateien verwenden den Wert „Alle Farben in CMYK konvertieren“. Wenn diese Option deaktiviert ist, werden geräteunabhängige Farbräume in CMYK konvertiert, sofern in der Farbmanagement-Richtlinie „Alle Farben in CMYK konvertieren“ ausgewählt wurde.
Behält diese Einstellungen bei, wenn sie bereits in der PostScript-Datei vorhanden sind. Durch den Schwarzaufbau wird der Anteil der Farbe Schwarz berechnet, der zur Erzeugung einer bestimmten Farbe benötigt wird. Die Unterfarbreduktion reduziert Cyan, Magenta und Gelb, um den Schwarzaufbau zu kompensieren. Da die Unterfarbreduktion den Farbverbrauch senkt, eignet sie sich für ungestrichenes Papier.
Legt fest, wie Druckkennlinien in PDF-Dateien behandelt werden. Druckkennlinien werden für künstlerische Effekte und zur Korrektur der Eigenschaften eines bestimmten Ausgabegeräts verwendet.
Löscht alle verwendeten Druckkennlinien. Druckkennlinien sollten entfernt werden, es sei denn, die PDF-Datei wird auf demselben Gerät ausgegeben, für das die PostScript-Ausgangsdatei erstellt wurde.
Bewahrt die Druckkennlinien, die zur Kompensierung des Farbwertzuwachses bzw. Farbwertverlusts verwendet werden, der beim Übertragen von Bildern auf Film auftreten kann. Farbwertzuwachs bzw. -verlust tritt auf, wenn die Farbpunkte, aus denen ein gedrucktes Bild besteht, größer oder kleiner als im Halbtonraster sind.
Wendet Druckkennlinien an, wodurch die Farben in der Datei geändert werden. Die Druckkennlinien selbst bleiben nicht erhalten. Diese Einstellung eignet sich, wenn Sie in einer Datei Farbeffekte erzeugen möchten.
Behält alle Rastereinstellungen in Dateien bei. Rastereinstellungen sind jeweils für ein bestimmtes Ausgabegerät vorgesehen.
Optionen im Teilfenster „Erweitert“ Die erweiterten Optionen legen die Beibehaltung von DSC-Kommentaren (Document Structuring Conventions) in einer PDF-Datei und weitere Einstellungen fest, die die Konvertierung aus dem PostScript-Format beeinflussen. DSC-Kommentare enthalten Informationen über eine PostScript-Datei (zum Beispiel über die Anwendung, in der die Datei erstellt wurde, das Erstellungsdatum und die Seitenausrichtung) und strukturieren die Seitenbeschreibungen in der Datei (beispielsweise durch Anfang- und Endeanweisungen für einen Prologabschnitt). DSC-Kommentare sind nützlich, wenn Sie Ihr Dokument z. B. an eine Druckerei senden.
Für die erweiterten Optionen sind gewisse Kenntnisse der PostScript-Sprache und der Konvertierung in das PDF-Format hilfreich. Weitere Informationen finden Sie auf der Adobe-Website im Handbuch „PostScript Language Reference, Third Edition“ (Addison-Wesley) und im Handbuch „PDF Reference, Fifth Edition, Version 1.6“ auf der Seite „PDF Reference“ (nur Englisch). Auf derselben Website finden Sie ausführliche Beschreibungen der erweiterten Optionen und ihrer Parameter.
Verwendet an Stelle der aktuellen PDF-Einstellungsdatei die in der PostScript-Datei gespeicherten Einstellungen. Weitere Informationen finden Sie auf der Adobe-Website im Handbuch „Acrobat Distiller Parameters“ im Bereich „Acrobat SDK documentation“ (nur Englisch).
PostScript XObjects speichern Fragmente des PostScript-Codes, die verwendet werden, wenn eine PDF-Datei auf einem PostScript-Drucker ausgegeben wird. Verwenden Sie diese Option nur in kontrollierten Workflows, wenn keine andere Option zur Verfügung steht. Sie ist nur verfügbar, wenn im Menü „Standardeinstellungen“ der Optionssatz „Standard“ oder „Kleinste Dateigröße“ aktiviert wurde.
Konvertiert ab Acrobat Version 4.0 Überblendungen in weiche Farbtöne (Smooth Shades), wodurch die Qualität der PDF-Dateien verbessert und die Größe reduziert wird. Distiller konvertiert Farbverläufe der Anwendungen Adobe Illustrator, Adobe InDesign, Adobe FreeHand, CorelDraw, Quark XPress und Microsoft PowerPoint.
Reduziert die Anzahl der Steuerpunkte, die in CAD-Zeichnungen zur Kurvenbildung herangezogen werden. Dies ergibt kleinere PDF-Dateien, die schneller auf den Bildschirm geladen werden.
Verwendet an Stelle des in PostScript Level 3 definierten den in Level 2 definierten copypage-Operator. Wenn Sie diese Option für eine PostScript-Datei auswählen, wird durch einen copypage-Operator die Seite kopiert. Ist diese Option nicht aktiviert, wird stattdessen eine showpage-Operation ausgeführt, mit dem Unterschied, dass der Grafikstatus nicht neu initialisiert wird.
Bewahrt alle Einstellungen für das Überdrucken in Dateien, die in das PDF-Format konvertiert werden. Mit den Einstellungen für das Überdrucken wird Farbe erstellt, indem eine Druckfarbe über einer anderen gedruckt wird.
Verhindert, dass überdruckte Objekte ohne CMYK-Werte darunter liegende CMYK-Objekte überdecken.
Bettet die zum Erstellen der PDF-Datei verwendete Einstellungsdatei (.joboptions) als Anlage ein. (Um die Einstellungsdatei anzuzeigen, wählen Sie in Acrobat „Anzeige“ > „Navigationsfenster“ > „Anlagen“.)
Verarbeitet komprimierte JPEG-Bilder (Bilder, die bereits mit der DCT-Kodierung komprimiert wurden) ohne weitere Komprimierung. Wenn diese Option deaktiviert ist, verbessert sich die Leistung, weil nur eine Dekomprimierung, aber keine nochmalige Komprimierung durchgeführt wird.
Behält PostScript Job Tickets in PDF-Dateien bei. Job Tickets beschreiben die PostScript-Datei und können später in einem Workflow oder zum Drucken der PDF-Datei verwendet werden.
Sendet mit jedem Auftrag eine Prolog- und Epilogdatei. Mit diesen Dateien können Sie einen benutzerdefinierten PostScript-Code hinzufügen, der am Anfang oder am Ende jeder Konvertierung einer PostScript-Datei ausgeführt wird.
Beispielhafte Prologue.ps- und Epilogue.ps-Dateien finden Sie unter „/Dokumente und Einstellungen/All Users/Gemeinsame Dokumente/Adobe PDF/Data“ (Windows) bzw. unter „/Library/Application Support/Adobe PDF/Data“ (Mac OS).
Behält die in der PostScript-Datei vorhandenen DSC-Informationen (Document Structuring Conventions) bei.
Zeigt während der Verarbeitung Warnmeldungen zu problematischen DSC-Kommentaren an und schreibt sie in eine dafür vorgesehene Protokolldatei.
Bewahrt Informationen einer EPS-Datei, wie z. B. Informationen zur Ausgangsanwendung und dem Erstellungsdatum.
Bewahrt die Informationen, die zum Ersetzen eines FPO-Bildes oder -Kommentars (FPO = For Placement Only) durch das hochauflösende Bild benötigt werden, das sich auf einem Server, der die OPI-Versionen 1.3 und 2.0 (OPI = Open Press Interface) unterstützt, befindet. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Adobe-Website im Bereich „OPI 2.0 Specification“ (nur Englisch).
Behält Dokumenteigenschaften der PDF-Datei wie Titel, Erstellungsdatum und Uhrzeit bei.
Zentriert ein EPS-Bild und passt die Größe der Seite an das Bild an. Wenn dieses Kontrollkästchen deaktiviert ist, wird die Seite basierend auf der linken, oberen Ecke des linken, oberen Objekts und der rechten, unteren Ecke des rechten, unteren Objekts auf der Seite angepasst und zentriert. Diese Option ist nur bei Aufträgen mit einer einzelnen EPS-Datei wirksam.
Optionen im Teilfenster „Standards“Mit Hilfe der Optionen im Teilfenster „Standards“ können Sie den Dokumentinhalt der PostScript-Datei prüfen, um vor dem Erstellen der PDF-Datei sicherzustellen, dass dieser den PDF/X-1a-, PDF/X-3- bzw. PDF/A-Kriterien entspricht. Bei PDF/X-kompatiblen Dateien können Sie außerdem zusätzliche Kriterien festlegen, die die PostScript-Datei erfüllen muss. Die Verfügbarkeit der Optionen hängt vom ausgewählten Standard ab. Sie können in Acrobat auch mit Hilfe der Preflight-Funktion eine PDF/X-Datei aus einer kompatiblen PDF-Datei erstellen.
Erfüllt die PDF/X-Norm für die Druckproduktion mit hoher Auflösung.
Erfüllt die PDF/A-Norm für Archivdokumente.
Erstellt einen Bericht, in dem angegeben wird, ob die Datei den Anforderungen der ausgewählten Norm entspricht. Ist dies nicht der Fall, werden die festgestellten Probleme beschrieben. Die Protokolldatei (mit der Erweiterung „.log“) wird unten im Dialogfeld angezeigt.
Legt fest, ob die PDF-Datei auch dann erstellt werden soll, wenn die PostScript-Datei die Anforderungen der Norm nicht erfüllt.
Erstellt eine PDF-Datei, auch wenn die PostScript-Datei die PDF/X-Anforderungen nicht erfüllt, und fasst die Probleme in einem Bericht zusammen.
Erstellt nur dann eine PDF-Datei, wenn die PostScript-Datei die PDF/X-Anforderungen der ausgewählten Berichtsoptionen erfüllt und allgemein gültig ist.
Kennzeichnet die PostScript-Datei als nicht kompatibel, sofern eine der Berichtsoptionen ausgewählt ist und auf einer Seite ein Endformat- oder Objekt-Rahmen fehlt.
Berechnet anhand der Abstände des Medien-Rahmens auf den entsprechenden Seiten Werte für den Endformat-Rahmen, wenn weder der Endformat- noch der Objekt-Rahmen angegeben wurde. Der Endformat-Rahmen ist kleiner als oder gleich groß wie der einschließende Medien-Rahmen.
Verwendet die Werte des Medien-Rahmens für den Anschnitt-Rahmen, wenn letzterer nicht angegeben wurde.
Berechnet anhand der Abstände des Endformat-Rahmens auf den entsprechenden Seiten Werte für den Anschnitt-Rahmen, wenn der Anschnitt-Rahmen nicht angegeben wurde. Der Anschnitt-Rahmen ist größer als oder gleich groß wie der eingeschlossene Endformat-Rahmen. Diese Option verwendet die in der Kategorie „Allgemein“ des Dialogfelds „Adobe PDF-Einstellungen“ angegebenen Einheiten.
Gibt die Druckbedingung an, für die das Dokument vorbereitet wurde. Diese Einstellung ist für den PDF/X-Standard erforderlich. Wird für ein Dokument kein Profilname der Ausgabe-Intention angegeben, verwendet Distiller den in diesem Menü gewählten Wert. Ist es für Ihren Workflow erforderlich, dass das Dokument die Ausgabe-Intention vorgibt, wählen Sie „Ohne“.
Gibt den Referenznamen, der durch die Registrierung des Profilnamens der Ausgabe-Intention festgelegt wird, an. Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie auf das Fragezeichen neben der Option klicken.
Beschreibt die beabsichtige Druckbedingung. Dieser Eintrag kann für den Empfänger des PDF-Dokuments nützlich sein. Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie auf das Fragezeichen neben der Option klicken.
Gibt die Webadresse an, unter der weitere Informationen zum Ausgabe-Intentionsprofil zur Verfügung stehen. Für ICC-Registrierungsnamen wird die URL automatisch vorgegeben. Die Angabe des Registrierungsnamens ist zwar fakultativ, wird jedoch empfohlen. Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie auf das Fragezeichen neben der Option klicken.
Zeigt den Status der Überfüllung im Dokument an. Die PDF/X-Kompatibilität erfordert den Wert „True“ (Ja) oder „False“ (Nein). Ist im Dokument kein Überfüllungsstatus angegeben, wird der hier angegebene Wert verwendet. Ist es für den Workflow erforderlich, dass das Dokument den Überfüllungsstatus vorgibt, wählen Sie „Nicht definiert“.