In diesem Workflow konvertiert die Anwendung keine Farben, sondern sendet alle notwendigen Konvertierungsinformationen an das Ausgabegerät. Diese Methode ist besonders für das Drucken auf Tintenstrahl-Fotodruckern geeignet, da jede Kombination aus Papiertyp, Druckauflösung und zusätzlichen Druckparametern (z. B. Hochgeschwindigkeitsdruck) ein anderes Profil erfordert. Die Treiber der meisten Tintenstrahl-Fotodrucker enthalten relativ exakte Profile. Sie können daher Zeit sparen und Fehler vermeiden, wenn Sie das Profil vom Drucker wählen lassen. Außerdem empfiehlt sich diese Vorgehensweise, wenn Sie mit dem Einsatz von Farbmanagement nicht vertraut sind.
Wenn Sie dieses Verfahren wählen, müssen Sie unbedingt Druckoptionen festlegen und das Farbmanagement im Druckertreiber aktivieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Hilfe.
Wenn Sie einen PostScript-Drucker verwenden, können Sie das PostScript-Farbmanagement nutzen. Das PostScript-Farbmanagement ermöglicht unseparierte Ausgabe und Farbseparationen im Raster Image Processor (RIP), so dass in einem Programm nur Separationsparameter festgelegt werden müssen, wobei das Gerät dann die endgültigen Farbwerte berechnet. Dieses Verfahren wird als In-RIP-Separation bezeichnet. Ausgabe-Workflows mit PostScript-Farbmanagement erfordern Ausgabegeräte, die PostScript-Farbmanagement mit PostScript Level 2 ab Version 2017 oder PostScript 3 unterstützen.