Es ist wichtig, zwischen den Begriffen Seitenformat (also der Seitengröße wie im Dialogfeld für die Dokumenteinrichtung der Ausgangsanwendung definiert) und Papierformat (also der Papiergröße, d. h. dem eigentlichen Blatt Papier oder dem Film bzw. der Druckplatte, auf die gedruckt wird) zu unterscheiden. So verwenden Sie als Seitenformat vielleicht A4, benötigen jedoch unter Umständen ein größeres Blatt Papier oder einen größeren Film, um auch alle Druckermarken und Anschnittbereiche aufnehmen zu können. Damit Ihr Dokument so gedruckt wird, wie Sie es erwarten, sollten Sie das Seitenformat sowohl in der Ausgangsanwendung als auch auf dem Drucker festlegen.
Die Liste der in Acrobat verfügbaren Papierformate wird von einer PPD-Datei (bei PostScript-Druckern) bzw. vom Druckertreiber (bei nicht-PostScript-Druckern) vorgegeben. Wenn der Drucker und die PPD-Datei, die Sie für den PostScript-Druck ausgewählt haben, benutzerdefinierte Papierformate unterstützen, enthält das Menü für das Seitenformat die Option „Benutzerdefiniert“. Auf Druckern mit sehr großen Druckbereichen unterstützt Acrobat Seiten mit einer Größe von bis zu 381.000 m x 381.000 m.
Benutzerdefinierte Seitenformate erstellen (Windows)Öffnen Sie das Dialogfeld „Drucker“ bzw. „Drucker und Faxgeräte“ über das Startmenü. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Drucker „Adobe PDF“ und wählen Sie „Druckeinstellungen“.
Verwenden Sie in einer Ausgangsanwendung wie Adobe InDesign den Menübefehl „Datei“ > „Drucken“. Wählen Sie als Drucker „Adobe PDF“ aus und klicken Sie auf „Eigenschaften“. (In einigen Anwendungen müssen Sie u. U. im Dialogfeld „Drucken“ auf die Schaltfläche zum Einrichten klicken, um auf die Liste der verfügbaren Drucker zuzugreifen. Klicken Sie dann zum Anpassen der Adobe PDF-Einstellungen auf „Eigenschaften“ bzw. „Einstellungen“.)
Benutzerdefinierte Seitenformate erstellen (Mac OS)
Benutzerdefinierte Seitenformate verwenden