Grundlagen zu unsepariertem Drucken

Beim Drucken einer PDF in Farbe werden alle in der Datei verwendeten Farben auf einer Platte gedruckt. Dieses Verfahren wird unsepariertes Drucken genannt. Je nach ausgewähltem Drucker stehen im Fenster „Ausgabe“ des Dialogfelds „Erweiterte Druckereinstellungen“ verschiedene Optionen zur Auswahl.

Bei Grafiken, die professionell reproduziert werden und mehr als eine Farbe enthalten, muss für jede Farbe eine separate Druckplatte hergestellt werden. Dieses Verfahren wird Farbseparation genannt. Wenn Sie Farbseparationen erstellen, können Sie zu Prüfungszwecken einen unseparierten Farb- oder Graustufen-Proof drucken.
Hinweis: Zum Erstellen von Farbseparationen ist Acrobat 8 Professional oder Acrobat 3D Version 8 erforderlich.

Beim Drucken von Composites sollten Sie Folgendes berücksichtigen:

  • Nur durch Aktivierung von Überdrucken-Optionen erfolgt eine korrekte Ausgabe über Drucker, die das Überdrucken unterstützen. Da die meisten Desktop-Drucker das Überdrucken nicht unterstützen, können Sie einen solchen Effekt durch Wahl von „Überdruck simulieren“ im Fenster „Ausgabe“ des Dialogfelds „Erweiterte Druckereinstellungen“ simulieren. Nachdem Sie „Überdruck simulieren“ aktiviert haben, werden für den Druck Volltonfarben in CMYK-Farben konvertiert. Aktivieren Sie diese Option nicht, wenn Sie eine Datei für die Endausgabe verwenden möchten.

  • Beim Drucken auf einem Schwarzweißdrucker wird eine unseparierte Graustufenversion der Seiten erstellt. (Dies gilt nicht, wenn Sie im Hauptdialogfeld „Drucken“ die Option „Farbe schwarz ausgeben“ aktivieren; mit dieser Option werden alle nicht weißen Farbbereiche schwarz gedruckt.) Ist in einem Dokument Farbe vorhanden, wird diese Farbe anhand von visuell korrekten Graustufen simuliert. Das Grau, das 20 % Gelb darstellen soll, ist z. B. heller als das Grau für 20 % Schwarz, da Gelb optisch heller ist als Schwarz.

    Hinweis: Beachten Sie, dass die Farbdarstellung zwischen verschiedenen Farbdruckern ähnlich wie bei Bildschirmen stark schwankt. Daher sind Proofs Ihres Druckdienstleisters die beste Methode, um das endgültige Erscheinungsbild Ihrer Dokumente zu überprüfen.
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