$Page Einrichten der Audio-Ein/Ausgabe $TargetName Setting up Audio I/O $Comment Windows Version In diesem Kurs werden wir Lives Einstellungen für die *Audio-I/O* (seine Audio- *Ein-* und *Ausgabe)* konfigurieren und optimieren. Die komplette Konfiguration wird ungefähr zehn Minuten in Anspruch nehmen, muss aber für jedes Ihrer Audio-Interfaces nur einmal vorgenommen werden. Folgende Dinge warten auf uns: -> einen Treibertyp auswählen -> Ein- und Ausgangs-Geräte wählen -> Ein- und Ausgänge konfigurieren -> die Sample-Rate bestimmen -> die Puffergröße für die Audio-Ein- und -Ausgabe justieren Bitte klicken Sie unten auf *Nächste Seite,* um fortzufahren. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Audio-Voreinstellungen öffnen $TargetName Opening the Audio Preferences Die Einstellungen für die Ein- und Ausgabe befinden sich in Lives *Audio-Voreinstellungen.* Sie finden Sie über den Eintrag *Voreinstellungen...* aus dem *Optionen-Menü* oder mit dem Tastaturkürzel *$CommandMod + ,* ($CommandMod + Komma). PrefsMenuPC.png Wenn sich das Fenster mit den Voreinstellungen öffnet, wählen Sie die *Audio-Seite.* AudioTabFull_Mac.png Divider.tif *Tipp:* Vielleicht möchten Sie das Fenster mit dem Voreinstellugen an einen anderen Ort auf dem Bildschirm ziehen, damit es im Laufe dieses Kurses nicht hinter Lives Hauptfenster verschwindet. Sollte es trotzdem verloren gehen, nutzen Sie einfach das Tastaturkürzel *$CommandMod + ,* um es wieder nach vorne zu holen. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Treibertyp auswählen $TargetName Selecting the Driver Type Die Einstellungen für das *Audio-Gerät* beziehen sich auf eine physikalische Hardware, die entweder in Ihren Rechner eingebaut oder von außen an ihn angeschlossen ist. Live kommuniziert mit Audio-Geräten über eine Software, die als *Treiber* bezeichnet wird. In unserem ersten Schritt werden wir das *Wahlmenü für den Treibertyp* nutzen, um Live mitzuteilen, welchen Treiber es benutzten soll. DeviceTypeWindows.png Unter Windows unterstützt Live zwei Treiber-Typen: -> *ASIO:* Dies ist die beste Wahl für professionelle Audio-Arbeit. Wenn im Wahlmenü für den Treibertyp ein ASIO-Treiber verfügbar ist, nutzen Sie ihn bitte (es sei denn ein anderer Eintrag entspricht Ihrer Hardware-Konfiguration besser) und *überspringen* Sie dann einfach den Dialog von MME/DirectX, indem Sie $Link hier klicken. Sollte für Ihr Audio-Interface kein ASIO-Treiber verfügbar sein (wenn Sie zum Beispiel die interne Audio-Hardware eines Laptops nutzen), möchten Sie vielleicht einen *ASIO-Wrapper* wie $Link ASIO4ALL nutzen. -> *MME/DirectX:* Dies ist die Grundeinstellung für den Treibertyp. Bitte beachten Sie, dass Sie bei Nutzung von MME/DirectX nur Zugriff auf einen Stereo-Eingang und einen Stereo-Ausgang Ihrer Audio-Hardware haben. Dies gilt auch für Audio-Interfaces, die eigentlich mehr Kanäle unterstützen. Wenn Sie einen MME/DirectX-Treiber nutzen möchten, klicken Sie bitte auf *Nächste Seite,* um fortzufahren. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Audio-Gerät auswählen $TargetName Selecting the Audio Device Nachdem Sie den Treibertyp ausgewählt haben, können Sie über die Wahlmenüs für das *Audio-Eingangsgerät* und das *Audio-Ausgangsgerät* die Ein- und Ausgänge wählen: InAndOutAudioDeviceChoosersDirectXMme.png Die hier gebotenen Wahlmöglichkeiten hängen von der spezifischen Konfiguration Ihrer Software und Hardware ab. Für die meisten Audio-Schnittstellen stehen sowohl *MME* als auch *DirectX* zur Verfügung, wobei DirectX meistens die bessere Wahl ist. Sollte Ihre Audio-Hardware in den Wahlmenüs gar nicht auftauchen, muss wahrscheinlich noch ein Treiber installiert werden, bevor sie erkannt wird. Lesen Sie dazu bitte die Dokumentation des Hardware-Herstellers. Divider.tif *Anmerkung:* Obwohl Live es erlaubt, zwei unterschiedliche Geräte für die Audio-Eingabe und -Ausgabe zu wählen, empfehlen wir die Wahl desselben Geräts für beides, um potenzielle Probleme zu vermeiden. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Ein/Ausgänge konfigurieren $TargetName Configuring Ins and Outs Die Schalter *Eingangskonfig.* und *Ausgangskonfig.* legen fest, welche der Ein- und Ausgänge Ihrer Hardware von Live genutzt werden können und ob sie individuell (mono), als Stereo-Paare oder auf beide Weisen benutzt werden können: ChannelConfigButtons_Pc.png $If Product 03 Divider.tif *Bitte beachten Sie, dass Live Intro auf vier Mono-Eingänge und vier Mono-Ausgänge begrenzt ist.* Divider.tif $Endif $If Product 04 Divider.tif *Bitte beachten Sie, dass Live Lite auf vier Mono-Eingänge und vier Mono-Ausgänge begrenzt ist.* Divider.tif $Endif Die Schalter öffnen jeweils ein Fenster mit einem Paar An/Aus-Schalter für jedes verfügbare Paar an Ein- und Ausgangs-Kanälen: InputConfigWindow.png Die rechte Spalte mit Schaltern aktiviert Kanal-Paare für die Nutzung in Stereo, während die linke Spalte sie für die Nutzung als unabhängige Mono-Kanäle aktiviert. Wenn die Eingänge 1 und 2 beispielsweise immer an einen Plattenspieler angeschlossen sind, brauchen Sie die Kanäle 1 und 2 nur als Stereo-Paar. Wenn die Eingänge 1 und 2 andererseits immer an zwei Mikrofone angeschlossen sind, muss nur der Mono-Schalter aktiv sein. Sie können aber auch beide Schalter aktivieren, so dass Sie in jeder Situation die angemessene Konfiguration zur Verfügung haben. Dies ist sinnvoll, wenn die Anschlüsse ständig gewechselt werden. Wenn Sie zum Beispiel mit der Stereo-Hardware arbeiten, die in Ihren Rechner eingebaut ist, kann es vorkommen, dass Sie zunächst eine Mikrofon-Aufnahme in mono machen und ein paar Minuten später einen Plattenspieler anschliessen, um eine Stereo-Aufnahme zu machen. Deaktivieren Sie für Ein- und Ausgänge, die Sie überhaupt nicht nutzen, *beide* Schalter: Die Deaktivierung ungenutzter Kanäle optimiert die CPU-Leistung. Mit den Textfeldern rechts neben den An/Aus-Schaltern können Sie den Ein- und Ausgangskanälen eigene Namen geben: InputConfigWindowNames.png Diese Namen erscheinen dann in allen Eingangs-/Ausgangs-Wahlmenüs im I/O-Bereich des Mixers: InputChannelChooserNames.png Beachten Sie bitte, dass die Namen, die Sie für jeden Kanal eingegeben haben, immer fest mit der jeweiligen Audio-Hardware verknüpft sind. Wenn Sie mit der Konfiguration Ihrer Ein- und Ausgangs-Kanäle fertig sind, klicken Sie den *OK-Schalter,* um zu den Audio-Voreinstellungen zurückzukehren. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Sampling-Rate wählen $TargetName Selecting the Sample Rate Die Einstellung für die *Eingangs-/Ausgangs-Samplingrate* bestimmt, mit welcher Samplingfrequenz Live und das Audio-Interface arbeiten. In Abhängigkeit vom gewählten Audio-Interface ist die Rate möglicherweise fixiert (üblicherweise auf 44.100 Hz). SampleRate.png Audio-Clips mit unterschiedlichen Sampling-Raten können gleichzeitig in Live genutzt werden, weil Live die Sampling-Rate in Echtzeit umwandelt. Neue Audio-Clips wird Live allerdings immer mit der hier eingestellten Samplingfrequenz aufnehmen. Divider.tif *Hintergrundinformation:* Der Begriff "Sampling-Rate" oder "Samplingfrequenz" bezieht sich auf die Anzahl der Werte ("Samples") die pro Sekunde verwendet werden, um einen Klang digital zu repräsentieren. Je höher diese Samplingfrequenz ist, desto akkurater gelingt die Repräsentation des Klangs. Unglücklicherweise belasten höhere Samplingfrequzenzen die CPU stärker, da sie ihr mehr Berechnungen pro Sekunde abverlangen (es müssen mehr Sample-Daten bearbeitet werden). Die Samplingfrequenz für Audio in CD-Qualität liegt bei 44.100 Samples pro Sekunde. 44.100 ist daher eine brauchbare Einstellung für die Samplingfrequenz und erzeugt Audio mit der gleichen Qualität wie bei CD-Aufnahmen. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Verwenden des Testtons $TargetName Using the Test Tone Sämtliche Audio-Signale, die Ihren Rechner durchlaufen, werden kurzzeitig in *Puffern* gespeichert - kleinen Klang-Reservoirs, die den Audio-Strom in Gang halten, wenn die CPU sich anderen Aufgaben widmen muss. Große Puffer stellen einen ununterbrochenen Fluß an Audio-Daten sicher, was allerdings eine etwas trägere Anwortzeit Ihrer Software zur Folge hat. Kleine Puffer ermöglichen schnelle Reaktionen der Software, können aber schneller "leerlaufen" und dadurch den Klang unterbrechen oder stören. Die Parameter für die *Puffergrößen* ermöglichen die Bestimmung der optimalen Balance zwischen Reaktionsfreudigkeit und Stabilität. Um hier den optimalen Wert für Ihr System zu finden, werden wir Live eine CPU-intensive Situation simulieren lassen, wie Sie normalerweise auftritt, wenn viele Spuren, virtuelle Instrumente und Effekte aktiv sind. Finden Sie den Parameter /Testton-Lautstärke/ im Abschnitt /Test/ von Lives Audio-Voreinstellungen und stellen Sie ihn herunter auf *-48dB:* ToneVolumeMin.png Setzen Sie die *Simulierte CPU-Belastung* auf den maximalen Wert von *80%:* CPUUsageSim.png $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Ausgangs-Puffergröße einstellen $TargetName Adjusting the Output Buffer Size Aktivieren Sie den *Testton,* indem Sie auf den entsprechenden Schalter klicken: TestTone.png Jetzt kann es sein, dass alles etwas träger wird, weil der Testton auch den CPU-Simulator aktiviert. Drehen Sie die *Testton-Lautstärke* höher, bis Sie das Signal klar hören können. Dann setzten Sie den Parameter *Puffergröße* im Abschnitt *Latenz* auf den kleinsten verfügbaren Wert: OutputBufferSizeControlDirectXMme.png Sie hören jetzt wahrscheinlich Knackser und Aussetzer im Testton-Signal. Erhöhen Sie nun langsam die Puffergröße bis Sie keinerlei Störungen mehr hören. Finden Sie einen Wert, der gerade noch groß genug ist, um das Signal unbeeinflusst durchzulassen. Beachten Sie bitte, dass Sie den Schieberegler auch über die Pfeiltasten Ihrer Rechnertastatur bewegen können, nachdem Sie ihn mit der Maus angewählt haben. Wenn Sie eine stabile Einstellung gefunden haben, schalten Sie den Testton wieder ab. Divider.tif *Anmerkung:* Zugriffe auf die Festplatte können zusätzliche Einschränkungen bei der kleinstmöglichen Puffergröße mit sich bringen. Sollten Sie beim Abspielen oder Aufnehmen mehrerer Spuren Aussetzer im Signal wahrnehmen, empfiehlt es sich wahrscheinlich, einen etwas größeren Wert für die Puffergröße zu wählen. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Eingangs-Puffergröße einstellen I $TargetName Adjusting the Input Buffer Size I Unser nächstes Ziel wird das Einstellen der *Eingangs-Puffergröße* sein. Dazu leiten wir ein externes Signal in Live und wählen einen Wert, der gerade groß genug ist, um das Signal ohne Beeinträchtigung passieren zu lassen. Erzeugen Sie bitte ein neues Live-Set, indem Sie *Neues Live-Set* aus dem *Datei-Menü* wählen. Beachten Sie bitte, dass Sie die Voreinstellungen dazu nicht schließen müssen. Wir brauchen im Folgenden allerdings Zugriff auf die Spur *3 Audio:* TrackInSessionMixer.png $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Eingangs-Puffergröße einstellen II $TargetName Adjusting the Input Buffer Size II Öffnen Sie Lives *Eingänge/Ausgänge-Bereich* mit Klick auf die Zeigen/Verbergen-Taste: ShowInOutSection.png Verbinden Sie nun Ihre externe Soundquelle wie Mikrofon, CD-Spieler oder Keyboard mit den Standard-Eingängen Ihres Audio-Interfaces (normalerweise die Eingänge 1 und 2) und wählen den passenden Eingang im *Eingangskanal-Wahlmenü* der Spur: InputChannelChooser.png Aktivieren Sie die *Auto*-Taste im *Monitor-Bereich* der Spur: MonitorAuto.png Drücken Sie die Taste *Arm* für Aufnahmebereitschaft, die Sie im Mixer-Bereich von *3 Audio* finden: TrackArmOn.png Live gibt das Eingangs-Signal jetzt über den Ausgang dieser Spur aus. Füttern Sie Live mit einem konstanten Signal. Sie sollten nun alles, was in die Audio-Hardware läuft, hören und die Pegelanzeige der Spur sollte den Pegel des Signals anzeigen. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Eingangs-Puffergröße einstellen III $TargetName Adjusting the Input Buffer Size III Während Sie das Eingangs-Signal abhören, setzten Sie jetzt bitte die Eingangs-Puffergröße auf den kleinsten, möglichen Wert: InputBufferSizeControlDirectXMme.png Sie werden nun wahrscheinlich Knackser oder Aussetzer im Signal hören. Erhöhen Sie langsam die Puffergröße, bis das Signal ohne Beeinträchtigung hörbar wird. Live ist jetzt für die Nutzung des MME/DirectX-Treibers Ihrer Audio-Hardware konfiguriert. Die nächsten Seiten beschäftigen sich mit den ASIO-Einstellungen, die Sie jetzt $Link überspringen können, da Sie zurzeit ja kein ASIO nutzen. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Live für ASIO einrichten $TargetName Setting up Live for ASIO DriverTypeAsio.png Nachdem Sie nun *ASIO* aus dem Wahlmenü für den Treibertyp gewählt haben, sollten Sie jetzt Ihre Audio-Hardware im *Wahlmenü für das Audiogerät* finden: DeviceChooserAsio.png Wenn Sie Ihre Audio-Hardware dort nicht finden, muss wahrscheinlich ein Treiber installiert werden. Lesen Sie dazu bitte die Dokumentation des Herstellers. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Ein/Ausgänge konfigurieren $TargetName Configuring Ins and Outs Die Schalter *Eingangskonfig.* und *Ausgangskonfig.* legen fest, welche der Ein- und Ausgänge Ihrer Hardware von Live genutzt werden können und ob sie individuell (mono), als Stereo-Paare oder auf beide Weisen benutzt werden können: ChannelConfigButtons_Pc.png $If Product 03 Divider.tif *Bitte beachten Sie, dass Live Intro auf vier Mono-Eingänge und vier Mono-Ausgänge begrenzt ist.* Divider.tif $Endif $If Product 04 Divider.tif *Bitte beachten Sie, dass Live Lite auf vier Mono-Eingänge und vier Mono-Ausgänge begrenzt ist.* Divider.tif $Endif Die Schalter öffnen jeweils ein Fenster mit einem Paar An/Aus-Schalter für jedes verfügbare Paar an Ein- und Ausgangs-Kanälen: InputConfigWindow.png Die rechte Spalte mit Schaltern aktiviert Kanal-Paare für die Nutzung in Stereo, während die linke Spalte sie für die Nutzung als unabhängige Mono-Kanäle aktiviert. Wenn die Eingänge 1 und 2 beispielsweise immer an einen Plattenspieler angeschlossen sind, brauchen Sie die Kanäle 1 und 2 nur als Stereo-Paar. Wenn die Eingänge 1 und 2 andererseits immer an zwei Mikrofone angeschlossen sind, muss nur der Mono-Schalter aktiv sein. Sie können aber auch beide Schalter aktivieren, so dass Sie in jeder Situation die angemessene Konfiguration zur Verfügung haben. Dies ist sinnvoll, wenn die Anschlüsse ständig gewechselt werden. Wenn Sie zum Beispiel mit der Stereo-Hardware arbeiten, die in Ihren Rechner eingebaut ist, kann es vorkommen, dass Sie zunächst eine Mikrofon-Aufnahme in mono machen und ein paar Minuten später einen Plattenspieler anschliessen, um eine Stereo-Aufnahme zu machen. Deaktivieren Sie für Ein- und Ausgänge, die Sie überhaupt nicht nutzen, *beide* Schalter: Die Deaktivierung ungenutzter Kanäle optimiert die CPU-Leistung. Mit den Textfeldern rechts neben den An/Aus-Schaltern können Sie den Ein- und Ausgangskanälen eigene Namen geben: InputConfigWindowNames.png Diese Namen erscheinen dann in allen Eingangs-/Ausgangs-Wahlmenüs im I/O-Bereich des Mixers: InputChannelChooserNames.png Beachten Sie bitte, dass die Namen, die Sie für jeden Kanal eingegeben haben, immer fest mit der jeweiligen Audio-Hardware verknüpft sind. Wenn Sie mit der Konfiguration Ihrer Ein- und Ausgangs-Kanäle fertig sind, klicken Sie den *OK-Schalter,* um zu den Audio-Voreinstellungen zurückzukehren. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page ASIO-Hardware-Einstellungen $TargetName ASIO Hardware Setup Klick auf die Taste *Einrichten* öffnet das *ASIO-Einstellungs-Seite* Ihrer Audio-Hardware: AsioHardwareSetup.png Die ASIO-Einstellungen stammen vom Hersteller Ihrer Audio-Hardware und können daher je nach Gerät unterschiedlich aussehen. Meistens finden sich dort Parameter wie "Latenz" oder "Puffergröße", für die wir jetzt angemessene Werte finden werden. Divider.tif *Anmerkung:* Die Einstellungs-Seiten mancher ASIO-Geräte sind aus Live heraus nicht zugänglich. Stattdessen sind sie dann per Symbol in der Task-Leiste oder über spezielle Applikationen aufzurufen. Als wäre dies nicht schlimm genug, lassen manche Treiber den gleichzeitigen Zugriff von Live auf die Hardware während geöffneter ASIO-Einstellungen nicht zu. In einem solchen Fall bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als in Live kurzzeitig *No Device* vom Wahlmenü für Audio-Geräte zu wählen, während Sie die ASIO-Parameter ändern. Glücklicherweise müssen die Einstellungen nicht oft getätigt werden. NoAudioDevice.png $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Sampling-Rate wählen $TargetName Selecting the Sample Rate Die Einstellung für die *Eingangs-/Ausgangs-Samplingrate* bestimmt, mit welcher Samplingfrequenz Live und das Audio-Interface arbeiten. In Abhängigkeit vom gewählten Audio-Interface ist die Rate möglicherweise fixiert (üblicherweise auf 44.100 Hz). SampleRate.png Audio-Clips mit unterschiedlichen Sampling-Raten können gleichzeitig in Live genutzt werden, weil Live die Sampling-Rate in Echtzeit umwandelt. Neue Audio-Clips wird Live allerdings immer mit der hier eingestellten Samplingfrequenz aufnehmen. Divider.tif *Hintergrundinformation:* Der Begriff "Sampling-Rate" oder "Samplingfrequenz" bezieht sich auf die Anzahl der Werte ("Samples") die pro Sekunde verwendet werden, um einen Klang digital zu repräsentieren. Je höher diese Samplingfrequenz ist, desto akkurater gelingt die Repräsentation des Klangs. Unglücklicherweise belasten höhere Samplingfrequzenzen die CPU stärker, da sie ihr mehr Berechnungen pro Sekunde abverlangen (es müssen mehr Sample-Daten bearbeitet werden). Die Samplingfrequenz für Audio in CD-Qualität liegt bei 44.100 Samples pro Sekunde. 44.100 ist daher eine brauchbare Einstellung für die Samplingfrequenz und erzeugt Audio mit der gleichen Qualität wie bei CD-Aufnahmen. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Verwenden des Testtons $TargetName Using the Test Tone Sämtliche Audio-Signale, die Ihren Rechner durchlaufen, werden kurzzeitig in *Puffern* gespeichert - kleinen Klang-Reservoirs, die den Audio-Strom in Gang halten, wenn die CPU sich anderen Aufgaben widmen muss. Große Puffer stellen einen ununterbrochenen Fluß an Audio-Daten sicher, was allerdings eine etwas trägere Anwortzeit Ihrer Software zur Folge hat. Kleine Puffer ermöglichen schnelle Reaktionen der Software, können aber schneller "leerlaufen" und dadurch den Klang unterbrechen oder stören. Die Parameter für die *Puffergrößen* ermöglichen die Bestimmung der optimalen Balance zwischen Reaktionsfreudigkeit und Stabilität. Um hier den optimalen Wert für Ihr System zu finden, werden wir Live eine CPU-intensive Situation simulieren lassen, wie Sie normalerweise auftritt, wenn viele Spuren, virtuelle Instrumente und Effekte aktiv sind. Finden Sie den Parameter /Testton-Lautstärke/ im Abschnitt /Test/ von Lives Audio-Voreinstellungen und stellen Sie ihn herunter auf *-48dB:* ToneVolumeMin.png Setzen Sie die *Simulierte CPU-Belastung* auf den maximalen Wert von *80%:* CPUUsageSim.png $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Puffergröße einstellen $TargetName Adjusting the Buffer Size Aktivieren Sie den *Testton,* indem Sie auf den entsprechenden Schalter klicken: TestTone.png Es kann sein, dass jetzt alles etwas langsamer wird, weil der Testton auch den CPU-Simulator aktiviert. Heben Sie den Pegel des Tons langsam an, bis er klar zu hören ist. Setzen Sie nun den Parameter "Puffergröße" oder "Latenz" in den ASIO-Einstellungen Ihrer Audio-Hardware auf den kleinsten, angebotenen Wert. Jetzt hören Sie wahrscheinlich Knackser oder Lücken im Testton. Vergrößern Sie langsam die Puffergröße, bis die Knackser oder Lücken im Ton verschwinden. Es geht darum, einen Wert zu finden, der das Signal gerade noch ungestört durchlässt. Danach können Sie die ASIO-Einstellungen wieder schliessen. Live wird dann die gewählte Puffergröße anzeigen: AsioBufferSizeLatency.png Sie können den Testton jetzt abschalten. Divider.tif *Anmerkung:* Zugriffe auf die Festplatte können zusätzliche Einschränkungen bei der kleinstmöglichen Puffergröße mit sich bringen. Sollten Sie beim Abspielen oder Aufnehmen mehrerer Spuren Aussetzer im Signal wahrnehmen, empfiehlt es sich wahrscheinlich, einen etwas größeren Wert für die Puffergröße zu wählen. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Verwandte Einstellungen $TargetName Related Settings Nun bleibt noch ein Faktor zu optimieren: die *Treiberfehler-Kompensation* Latency.png Diese Optimierung muss nur von Nutzern vorgenommen werden, die mit Live Audio-Aufnahmen machen. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich zuerst über den Kurs $Link Audio aufnehmen mit den Grundlagen vertraut machen. Falls erforderlich, arbeiten Sie dann noch den Kurs $Link Treiberfehler-Kompensation durch, um alle notwendigen Informationen zu bekommen. $Comment Status: Translate