$Page Einrichten der Audio-Ein/Ausgabe $TargetName Setting up Audio I/O $Comment Mac Version In diesem Kurs werden wir Lives Einstellungen für die *Audio-I/O* (seine Audio- *Ein-* und *Ausgabe)* konfigurieren und optimieren. Die komplette Konfiguration wird ungefähr zehn Minuten in Anspruch nehmen, muss aber für jedes Ihrer Audio-Interfaces nur einmal vorgenommen werden. Folgende Dinge warten auf uns: -> einen Treibertyp auswählen -> Ein- und Ausgangs-Geräte wählen -> Ein- und Ausgänge konfigurieren -> die Sample-Rate bestimmen -> die Puffergröße für die Audio-Ein- und -Ausgabe justieren Bitte klicken Sie unten auf *Nächste Seite,* um fortzufahren. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Audio-Voreinstellungen öffnen $TargetName Opening the Audio Preferences Die Einstellungen für die Ein- und Ausgabe befinden sich in Lives *Audio-Voreinstellungen.* Sie finden Sie über den Eintrag *Voreinstellungen...* aus dem *Live-Menü* oder mit dem Tastaturkürzel *$CommandMod + ,* ($CommandMod + Komma). PrefsMenuMac.png Wenn sich das Fenster mit den Voreinstellungen öffnet, wählen Sie die *Audio-Seite:* AudioTabFull_Mac.png Divider.tif *Tipp:* Vielleicht möchten Sie das Fenster mit dem Voreinstellugen an einen anderen Ort auf dem Bildschirm ziehen, damit es im Laufe dieses Kurses nicht hinter Lives Hauptfenster verschwindet. Sollte es trotzdem verloren gehen, nutzen Sie einfach das Tastaturkürzel *$CommandMod + ,* um es wieder nach vorne zu holen. $Page Audio-Gerät auswählen $TargetName Selecting the Audio Device Die Einstellungen für das *Audio-Gerät* beziehen sich auf eine physikalische Hardware, die entweder in Ihren Rechner eingebaut oder von außen an ihn angeschlossen ist. Live kommuniziert mit Audio-Geräten über eine Software, die als *Treiber* bezeichnet wird. In unserem ersten Schritt werden wir das *Wahlmenü für den Treibertyp* nutzen, um Live mitzuteilen, welchen Treiber es benutzten soll. Unter macOS wird die Ein- und Ausgabe von Audiosignalen normalerweise von einem *Core-Audio-Treiber* geregelt. Bitte wählen Sie diesen aus dem Wahlmenü für den Treibertyp - es sei denn Sie finden einen Eintrag, der Ihrer Hardware-Konfiguration besser entspricht. DriverChooser_Mac.png Nachdem Sie den Treibertyp ausgewählt haben, können Sie über die Wahlmenüs für das *Audio-Eingangsgerät* und das *Audio-Ausgangsgerät* die Ein- und Ausgänge wählen: IODevicesChoosers_Mac.png Die verfügbaren Einträge hängen von Ihrer individuellen Hardware- und Software-Konfiguration ab. Sollten Sie Ihre Audio-Hardware in der Liste nicht finden, benötigt diese wahrscheinlich die Installation eines Treibers, bevor sie erkannt werden kann. Lesen Sie dazu bitte die Dokumentation des Herstellers. Zusätzlich existiert die Option *Vom System übernehmen,* welche den Ein- und Ausgang von Live auf die Ton-Systemeinstellungen von macOS abstimmt. UseSystemDefault_Mac.png Divider.tif *Anmerkung:* Obwohl Core Audio die Auswahl zwei verschiedener Geräte für die Ein- und Ausgabe erlaubt, empfehlen wir die Nutzung ein und desselben Gerätes für beides, um möglichen Problemen aus dem Weg zu gehen. $Page Ein/Ausgänge konfigurieren $TargetName Configuring Ins and Outs Die Schalter *Eingangskonfig.* und *Ausgangskonfig.* legen fest, welche der Ein- und Ausgänge Ihrer Hardware von Live genutzt werden können und ob sie individuell (mono), als Stereo-Paare oder auf beide Weisen benutzt werden können: ChannelConfigButtons_Mac.png $If Product 03 Divider.tif *Bitte beachten Sie, dass Live Intro auf vier Mono-Eingänge und vier Mono-Ausgänge begrenzt ist.* Divider.tif $Endif $If Product 04 Divider.tif *Bitte beachten Sie, dass Live Lite auf vier Mono-Eingänge und vier Mono-Ausgänge begrenzt ist.* Divider.tif $Endif Die Schalter öffnen jeweils ein Fenster mit einem Paar An/Aus-Schalter für jedes verfügbare Paar an Ein- und Ausgangs-Kanälen: InputConfigWindow.png Die rechte Spalte mit Schaltern aktiviert Kanal-Paare für die Nutzung in Stereo, während die linke Spalte sie für die Nutzung als unabhängige Mono-Kanäle aktiviert. Wenn die Eingänge 1 und 2 beispielsweise immer an einen Plattenspieler angeschlossen sind, brauchen Sie die Kanäle 1 und 2 nur als Stereo-Paar. Wenn die Eingänge 1 und 2 andererseits immer an zwei Mikrofone angeschlossen sind, muss nur der Mono-Schalter aktiv sein. Sie können aber auch beide Schalter aktivieren, so dass Sie in jeder Situation die angemessene Konfiguration zur Verfügung haben. Dies ist sinnvoll, wenn die Anschlüsse ständig gewechselt werden. Wenn Sie zum Beispiel mit der Stereo-Hardware arbeiten, die in Ihren Rechner eingebaut ist, kann es vorkommen, dass Sie zunächst eine Mikrofon-Aufnahme in mono machen und ein paar Minuten später einen Plattenspieler anschliessen, um eine Stereo-Aufnahme zu machen. Deaktivieren Sie für Ein- und Ausgänge, die Sie überhaupt nicht nutzen, *beide* Schalter: Die Deaktivierung ungenutzter Kanäle optimiert die CPU-Leistung. Mit den Textfeldern rechts neben den An/Aus-Schaltern können Sie den Ein- und Ausgangskanälen eigene Namen geben: InputConfigWindowNames.png Diese Namen erscheinen dann in allen Eingangs-/Ausgangs-Wahlmenüs im I/O-Bereich des Mixers: InputChannelChooserNames.png Beachten Sie bitte, dass die Namen, die Sie für jeden Kanal eingegeben haben, immer fest mit der jeweiligen Audio-Hardware verknüpft sind. Wenn Sie mit der Konfiguration Ihrer Ein- und Ausgangs-Kanäle fertig sind, klicken Sie den *OK-Schalter,* um zu den Audio-Voreinstellungen zurückzukehren. $Page Sampling-Rate wählen $TargetName Selecting the Sample Rate Die Einstellung für die *Eingangs-/Ausgangs-Samplingrate* bestimmt, mit welcher Samplingfrequenz Live und das Audio-Interface arbeiten. In Abhängigkeit vom gewählten Audio-Interface ist die Rate möglicherweise fixiert (üblicherweise auf 44.100 Hz). SampleRate.png Audio-Clips mit unterschiedlichen Sampling-Raten können gleichzeitig in Live genutzt werden, weil Live die Sampling-Rate in Echtzeit umwandelt. Neue Audio-Clips wird Live allerdings immer mit der hier eingestellten Samplingfrequenz aufnehmen. Divider.tif *Hintergrundinformation:* Der Begriff "Sampling-Rate" oder "Samplingfrequenz" bezieht sich auf die Anzahl der Werte ("Samples") die pro Sekunde verwendet werden, um einen Klang digital zu repräsentieren. Je höher diese Samplingfrequenz ist, desto akkurater gelingt die Repräsentation des Klangs. Unglücklicherweise belasten höhere Samplingfrequzenzen die CPU stärker, da sie ihr mehr Berechnungen pro Sekunde abverlangen (es müssen mehr Sample-Daten bearbeitet werden). Die Samplingfrequenz für Audio in CD-Qualität liegt bei 44.100 Samples pro Sekunde. 44.100 ist daher eine brauchbare Einstellung für die Samplingfrequenz und erzeugt Audio mit der gleichen Qualität wie bei CD-Aufnahmen. $Page Verwenden des Testtons $TargetName Using the Test Tone Sämtliche Audio-Signale, die Ihren Rechner durchlaufen, werden kurzzeitig in *Puffern* gespeichert - kleinen Klang-Reservoirs, die den Audio-Strom in Gang halten, wenn die CPU sich anderen Aufgaben widmen muss. Große Puffer stellen einen ununterbrochenen Fluß an Audio-Daten sicher, was allerdings eine etwas trägere Anwortzeit Ihrer Software zur Folge hat. Kleine Puffer ermöglichen schnelle Reaktionen der Software, können aber schneller "leerlaufen" und dadurch den Klang unterbrechen oder stören. Die Parameter für die *Puffergrößen* ermöglichen die Bestimmung der optimalen Balance zwischen Reaktionsfreudigkeit und Stabilität. Um hier den optimalen Wert für Ihr System zu finden, werden wir Live eine CPU-intensive Situation simulieren lassen, wie Sie normalerweise auftritt, wenn viele Spuren, virtuelle Instrumente und Effekte aktiv sind. Finden Sie den Parameter /Testton-Lautstärke/ im Abschnitt /Test/ von Lives Audio-Voreinstellungen und stellen Sie ihn herunter auf *-48dB:* ToneVolumeMin.png Setzen Sie die *Simulierte CPU-Belastung* auf den maximalen Wert von *80%:* CPUUsageSim.png $Page Puffergröße einstellen $TargetName Adjusting the Buffer Size Aktivieren Sie den *Testton,* indem Sie auf den entsprechenden Schalter klicken: TestTone.png Jetzt kann es sein, dass alles etwas träger wird, weil der Testton auch den CPU-Simulator aktiviert. Drehen Sie die *Testton-Lautstärke* höher, bis Sie das Signal klar hören können. Dann setzten Sie den Parameter *Puffergröße* im Abschnitt *Latenz* auf den kleinsten verfügbaren Wert: BufferSize.png Sie hören jetzt wahrscheinlich Knackser und Aussetzer im Testton-Signal. Erhöhen Sie nun langsam die Puffergröße bis Sie keinerlei Störungen mehr hören. Finden Sie einen Wert, der gerade noch groß genug ist, um das Signal unbeeinflusst durchzulassen. Beachten Sie bitte, dass Sie den Schieberegler auch über die Pfeiltasten Ihrer Rechnertastatur bewegen können, nachdem Sie ihn mit der Maus angewählt haben. Wenn Sie eine stabile Einstellung gefunden haben, schalten Sie den Testton wieder ab. Divider.tif *Anmerkung:* Zugriffe auf die Festplatte können zusätzliche Einschränkungen bei der kleinstmöglichen Puffergröße mit sich bringen. Sollten Sie beim Abspielen oder Aufnehmen mehrerer Spuren Aussetzer im Signal wahrnehmen, empfiehlt es sich wahrscheinlich, einen etwas größeren Wert für die Puffergröße zu wählen. $Page Verwandte Faktoren $TargetName Related Factors Nun bleibt noch ein Faktor zu optimieren: die *Treiberfehler-Kompensation* Latency.png Diese Optimierung muss nur von Nutzern vorgenommen werden, die mit Live Audio-Aufnahmen machen. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich zuerst über den Kurs $Link Audio aufnehmen mit den Grundlagen vertraut machen. Falls erforderlich, arbeiten Sie dann noch den Kurs $Link Treiberfehler-Kompensation durch, um alle notwendigen Informationen zu bekommen. $Comment Status: Translate